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Immer öfter werde ich gefragt, warum in Himmelsnamen ich freiwillig die mir zugeteilten IP-Adressen veröffentliche. Schließlich liege die Vorratsdatenspeicherung auf Eis und ich solle doch froh sein und meine Ruhe genießen. Ich erkläre ausdrücklich, dass ich froh bin und meine Ruhe geniesse. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht den entsprechenden Behörden unter die Arme greifen will, bevor sie im Chaos des Nichtstuns versinken. Ich gehe mit gutem Beispiel voran und betrauere die Tatsache, dass mein Beispiel bis jetzt wenig Nachfolge findet. Dass ich meine IP-Adressen als Grafik veröffentliche, hat den Vorteil, dass diese abgetippt werden müssen, es ist also mit Arbeit verbunden. Däumchendrehende Beamte sind ein Unding und solange die Politik nicht imstande ist, diesen Beamten etwas zu tun zu geben, will ich das tun. Dass ich die mir zugeteilten IP-Adressen veröffentliche, ist also in erster Linie eine soziale Tat. Es ist auch eine demokratische Tat, denn ich als Vertreter des Volkes gebe den Behörden etwas zu tun. Ich bin aber kein Volksvertreter und schon gar kein sozialdemokratischer. Politik interessiert mich nur insoweit, als sie Synonym für Geistlosigkeit ist. Mein Provider hat wieder vorbildlich mitgearbeitet und so kann ich eine stolze Sammlung IP-Afressen präsentieren:
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